Restaurantknigge


Der Klassiker – Restaurantknigge

Hand aufs Herz: Kennen Sie die aktuellen Umgangsformen rund um den Restaurantknigge? Ich finde, man trifft immer wieder auf alte Mythen. Auf alte Umgangsformen und vor allem ganz viele Unsicherheiten. Doch es kann so einfach sein. Ein Restaurantbesuch mit Freunden, Geschäftspartnern und der Familie. Und genau dabei liegen schon einige Unterschiede. Denn im Familienkreis, in einem einfachen Lokal, in der gehobenen Gastronomie, beim Geschäftsessen – die Erwartungen an unser Gegenüber, an uns, den Service und auch die Köstlichkeiten aus der Küche variieren in den unterschiedlichsten Facetten.

Essen, passend zum Ambiente

Langsam drehe ich meinen Kopf von links nach rechts. Die kleinen, aus Holz geschnitzten Figuren auf den Fensterbänken hatte ich beim Betreten des Lokals noch gar nicht wahrgenommen. Einerseits recht klein, und insgesamt sehr stimmig fügen sie sich in das Gesamtbild ein. Rustikale Holzbalken, gewebte Leinentischdecken, Holzwindlichter. Eine Einrichtungskomposition in Naturtönen und Naturmaterialien. Der Blick in die Speisekarte verspricht mir gutes und deftiges Essen. Passend zu meiner Stimmung und dem Ambiente.

Zeit zum Plaudern

Meine Entscheidung treffe ich schnelle und meine Begleitungen ebenfalls. Die freundliche Servicekraft notiert alle unsere Wünsche. Auch unsere Sonderwünsche.

Unsere Getränke sind serviert. Nun haben wir Zeit, uns zu unterhalten. Nachdem wir das heimelige Ambiente und die Auswahl der Speisen gelobt haben, stellt mir eine Begleitung auch schon eine Frage aus dem Themenbereich Restaurantknigge.

Eine Frage an die Knigge-Expertin

„Ich lade gerne mal Gäste zum Essen in ein gutes Restaurant ein. Bei einem Restaurantbesuch kleckerte mein Gast ab und zu und kleine Essensreste blieben am Kinn kleben. Nachdem dies mehrfach erfolgte und ich jedes Mal einen Hinweis hierzu gab, war mein Gast beleidigt und beschimpfte mich. War mein Verhalten richtig?“

An unserem Tisch entsteht eine angeregte Diskussion. Interessiert höre ich zu, welche Vorschläge und Antworten meine Tischnachbarn bereit haben. Plötzliches Schweigen und die auf mich gerichteten Blicke lassen mich spüren: Nun bin ich dran. Meine Empfehlungen sind gefragt.

Die Situation

Für jeden Menschen ist es unangenehm, auf Fehler oder Unzulänglichkeiten hingewiesen zu werden. Doch was ist letztendlich angenehmer? Auf kleine Makel von einer Person hingewiesen zu werden, mit der ich eine Mahlzeit einnehme? Oder ist es angenehmer, diese Makel sichtbar für alle weiteren Restaurantbesucher zu zeigen?

Ich empfehle Ihnen

Meine Empfehlung: Weisen Sie Ihren Tischnachbarn höflich und dezent auf Saucenreste im Gesicht hin. Oder auch nach dem Essen auf Speisereste zwischen den Zähnen. Bei Frauen auch gerne, wenn der Lippenstift die Zähne gefärbt hat. Mit dezent darauf hinweisen meine ich nicht, Handzeichen oder Gesten vorzunehmen, die missverstanden werden können. Lieber kurz und knapp erwähnen: „Du hast etwas Sauce am Kinn, möchtest du sie dir mit der Serviette abwischen?“ Nun ist es manchmal so, dass vielleicht sogar vor Nervosität die Gabel öfter Mal das Ziel verfehlt und im Gesicht Saucenspuren verbleiben.

Charmant bleiben

Dann würde ich beim zweiten Hinweis charmant und augenzwinkernd dazu übergehen: „Ich denke, du solltest ab und zu mal deine Serviette benutzen.“ Trotz allem sollte es ein harmonisches und entspanntes Essen bleiben. Für alle Beteiligten. Ob mit oder ohne Klecks am Kinn. Guten Appetit.

Workshops und Coachings

Wissen Sie immer, was angemessen und richtig ist? Es lauern zahlreiche Fettnäpfchen. Schade wäre es, Freundschaften durch solche „Kleinigkeiten“ aufzugeben.

Ich berate, schule und coache Sie gerne rund um Ihre Umgangsformen. Rufen Sie mich an (0163 7675276) oder schreiben mir eine E-Mail an: hartwig@imagecoaching-hartwig.de

Weitere Informationen hier:

Aktuelle offene Workshops:

Festtagsknigge

Knigge für Singles

Knigge für Gäste und Gastgeber

 

 

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